Survivorship: Als Kind Krebs besiegt



 

In dieser Serie erschienen:

 
1/3: Survivor-Ship: Krebs gut überleben

2/3 Survivor-Ship:Als Kind Krebs besiegt

und Survivor-Ship: Die Quellen

 
Demnächst: 3/3 Survivor-Ship: Lotsen und Anlaufstellen
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Survivorship: Als Kind Krebs besiegt

 

Krebsbehandlung rettet Leben, kann aber für Überlebende wegen Folgeerkrankungen neue Behandlungswege fordern. Die KrebsTherapie von Kindern wirkt, anders als bei Erwachsenen, zusätzlich auf die Entwicklung der jungen Menschen ein. Körperlich, geistig und psychisch. Die vielfältigen, meist nicht onkologischen Gesundheitsfolgen, berühren selten das Fachgebiet der Erstbehandler. Auf diese wird in der Praxis jedoch gerne verwiesen.

 

Lebensbegleitende Nachsorge

 

Kinder werden von pädiatrischen Ärzten behandelt. Erwachsene nicht. Einige der Spätfolgen der Therapien treten nach heutigen Erkenntnissen erst zehn bis dreißig Jahre nach der eigentlichen Behandlung auf. Deshalb lautet die Empfehlung, im Abstand von zwei bis drei Jahren an Nachsorgeuntersuchungen teilzunehmen.

 

Fertilität, Fatigue, Herzprobleme und Kognition

 

Unmittelbare Folgen, zum Beispiel Ausfälle der Denkleistung nach der Therapie von Hirntumoren, beeinflussen offensichtlich und unmittelbar das gesamte Leben. Häufige Spätfolgen, die sowohl die Genannten, als auch andere KrebsTherapieÜberlebende betreffen, schädigen das Herz-Kreislauf-System, die Leistungsfähigkeit, das Denken, das Gehör und die Möglichkeit Kinder zu bekommen, beispielsweise bei vorzeitiger Menopause. Dazu kommen noch seltenere und auch unspezifischere Gesundheitsschäden.

 

Aufklärung über Survivorship

 

Eine Endzwanzigerin, Survivor, verdeutlicht auf dem Deutschen Krebs Kongress 2016 ihre existentielle Angst: „Ich fasse an mein Herz, und denke: Wie lange schlägst Du noch?“. Diese Empfindung spiegelt kardiale Gefahren. Unerfüllbar bleibt ihr Kinderwunsch, Adoption ist undenkbar. Sie wünscht erkrankten Kindern eine frühzeitige, umfassende und kindgerechte Aufklärung: Zeitnah zur Erstbehandlung.

 

Aufklärung bei Aufnahme

 

Beim Zeitpunkt wirken Ärzte unsicher. Sie möchten dem Krebs positiv begegnen und diese Zuversicht auf ihre Patienten übertragen. Diese Scheu vor Aufklärung, sicher auch dem individuellen Unbehagen geschuldet, betrifft – hier ein Exkurs – ebenfalls die PalliativMedizin. Hier, übrigens, trifft man Befürworter für Aufklärung während der klinischen Aufnahme.

 


Der dritte Teil dieser Serie vertieft das Informationsmanagement für Überlebende.



 

In dieser Serie erschienen:

 
1/3: Survivor-Ship: Krebs gut überleben

2/3 Survivor-Ship:Als Kind Krebs besiegt

und Survivor-Ship: Die Quellen

 
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John-Martin Teuschel (JOMT)